Beiträge von Spielleiter

    Krasto und die Blutsöhne von "In den Straßen Kegras"


    Henna kniete sich neben Svein. "Na mein süßer was darf ich dir heute bringen?" Er blickte sie an und bemerkte das er ihr tief ins Dekolleté schauen konnte. Er starrte gerade zu. Kalbert bemerkte dies und gab ihm mit seinem Fuß unter dem Tisch einen Stoß, "Svein, Henna hat dich was gefragt". "Mh ja.. Ja mh," er stammelte, bevor er blitzartig "Das übliche" rausprustete. "Ich nehme dasselbe Henna, bei mir aber weniger von dem Grünkohl, mehr Fleisch." Henna berührte Svein sanft am Oberschenkel und stand auf. "Bring ich euch sofort" und blinzelte Svein zu. Henna stolzierte langsam, wohl wissend das Svein ihr verlegen nachschauen würde, in Richtung Küche.

    "Beherrsch dich mal Svein…" "Aber Va... Vater." begann er sich zu rechtfertigen als mit einem lauten Knall die Tür auf ging.


    Krasto spazierte gefolgt von seinen Blutsöhnen in den Fuchsbau herein. Jitus, der direkt hinter Krasto war, schrie in den Gastraum, "Wo ist der Herr des Hauses? Wir haben etwas mit ihm zu besprechen." Er grinste schelmisch.

    Die Tür des Gasthauses öffnete sich, es kamen zwei kleinere Gestalten hinein, die kurz ihre Augen zusammenkniffen. Draußen schien es schon dunkel zu sein und das Licht im inneren des Gasthauses ist im ersten Moment grell. Die beiden gingen weiter in das Gasthaus hinein. „Nehmen wir wieder diesen Tisch hier, so wie immer?“ Die andere Person nickte nur. Beide bemerkten fast zeitgleich Krak drei Tische weiter, wie er gerade aufstand. „Hey Krak, heute ist ja nicht so viel los was?“ Brüllte der eine während er seinen Bogen neben den Tisch stellte. „Hm Svein, Krak scheint sehr beschäftigt zu sein oder er hat mich nicht gehört.“ „Scheint so Vater.“, erwiderte der andere.


    Plötzlich kam Henna aus dem Wohnbereich durch die Zwischentür, sie sah verschlafen aus. Als sie sich im Raum umsah, erblickte sie sofort die gerade hinein gekommenen Personen und ging auf sie zu. „Wenn das nicht mein süßer Svein und sein Vater Kalbert sind.“, sprach sie die beiden an.

    Als Henna am Tisch ankam begrüßte Svein sie schüchtern, „Ha.. Hallo Henna“ „Na Henna, wieder beim Zimmer herrichten eingeschlafen?“, bemerkte Kalbert. Sie schaute ihn sehr verlegen an „Sehe ich so aus? Mist!“ Sie zuppelte ein wenig an ihren Haaren. Kalbert sagte darauf „Krak hat es mit euch Weiber auch nicht leicht was? Die einzige die hier stets ohne Unterlass arbeitet ist Alira. Was ist eigentlich mit Krak los? Der sieht so ernst aus.“ Während sie ihren Blick Richtung Krak drehte erwiderte sie auf Kalberts Vorwurf. „Was soll das denn heißen, Sethrya und ich arbeiten mindestens genauso… stimmt irgendwie sieht Krak besorgt aus.

    Aus unerfindlichem Grunde blickte der Blaupinsel wie ihn Krak gerade nannte nur kurz an bevor er kehrt machte und das Gasthaus verließ.


    Die Frau mit dem Aschgrauen Haar war erleichtert als sie das gerade geschehene mitbekam. Sie wollte nicht, dass sie abgelenkt werden würde. Sie hatte schließlich etwas Wichtiges vor sich. Jetzt oder nie. Dachte sie sich. Sie stand auf und ging schnurstracks zu Krak. Setzte sich zu ihm an den Tisch. „Du bist also noch immer Gastwirt. Scheint mir aber nicht sehr gut zu Laufen der Fuchsbau“

    Einige schweiß perlen formten sich auf Krak stirn und er entgegnete unbeholfen „Was… was machst du denn hier? Ich habe dich gar nicht hereinkommen sehen.“


    „Krak mein Freund, warum denn so nervös, ich bin es doch nur, du weißt doch dir würde ich nie was antun.“, sagte die hagere Jorgendderin die in Krak ein sehr flaues Gefühl auslöste. „Entspann dich, ich werde dir keine Scherereien machen, ich… mhm… ich brauche nur deine Hilfe.“ Plötzlich lachte Krak lauthals los. „Hey Krak nicht so auffällig bitte“, bat sie ihn um Zurückhaltung. Leise sagte er „Du eine der Femgros braucht meine Hilfe? Ich meine ich war einst jemand, aber ihr, du und deine Leute ihr könntet ganze Länder zum Einsturz bringen was willst du da von mir?“

    „Krak ich brauche wirklich deine Hilfe, ich muss raus aus Kegra und es ist nicht so einfach wie du es dir vorstellst. Der halbe Kontinent sucht nach mir. Die Shesing, bitte.“ Krak schaute sie völlig sprachlos an „Das ist dein Ernst oder?“ „Ja Krak, das ist es“, bestätigte sie. „Komm heute Nacht zur Sperrstunde wieder. Es ist zu gefährlich so.“, schlug er ihr vor.

    Ich kann das nicht glauben irgendetwas ist hier faul,

    dachte er noch. „Das ist nicht möglich, kann ich mich nicht hier bis dahin verstecken?“, bettelte sie schon fast. „Nun gut, geh in den Vorratsraum, in der hinteren Ecke ist eine Falltür, geh dort hinunter und Warte.“ Ohne zögern stand sie auf und ging, sie versuchte so wenig aufsehen wie möglich zu erregen. Krak brüllte plötzlich durch das Gasthaus. „Alira, hier ist viel zu viel Grünzeug drin warum machst du das immer?“

    Schallendes Gelächter und eine angeregte Unterhaltung wird immer lauter, sie kommt auf den Jorgendder zu. Hinter sich blickend sieht er eine größere Gruppe an Leuten, die sich auf ihn zu beweget. Die Männer stolzieren über den Markt wie Könige. Einer aus der Gruppe, ein kleiner schmächtiger Turell schwingt seine Holzkeule, die er auf seiner Schulter trägt und trifft den Marktstand eines Töpfers. Es klirrte laut und der Töpfer wimmerte vor Verzweiflung. Die Gruppe lachte Laut. Einer der beiden die vorne in der Gruppe liefen, scheinbar der Anführer, stoppte an einem Marktstand, an dem er vorbei ging.


    Die zwei Inkamari neben dem Jorgendder begannen zu flüstern. Er hörte nur, „Krasto von den Blutsöhnen“ Dann verschwanden die beiden sehr schnell. Der Anführer, der wohl Krasto hieß nahm sich ein Schwert, es sah aus wie ein Kurzschwert, eines was eher Seeleute mit sich führten, von dem Marktstand, an dem er anhielt und betrachtete es. Dem Händler, der da neben stand und unterwürfig um Krasto umher lief um ihm noch andere Schwerter zu zeigen, schenkte der großgewachsene Mann, ein Muskelpaket, keine Beachtung. Er schwang das Schwert ein paar Mal und zerschnitt erst das Tuch was über dem Marktstand gespannt war, dann schlug er auf die dünnen Holzstützen ein, die sie hielten. Diese durchschnitt er mit Leichtigkeit. Er band die scheide des Schwertes an seinen Gürtel, während der Händler sich vor ihn hinkniete und ihn anscheinend anflehte.
    Nicht Krasto sondern der Mann neben ihm trat ihm ins Gesicht, sodass der zurückflog. „Verschwindet Bastard, dieses Schwert gehört nun Krasto dem Blutshund.“ Das Schwert verschwand in der Scheide und sie führten ihren weg fort. Direkt auf den Jorgendder der Gamos Historia zu, der das geschehen beobachtete, nun aber schnell seine Sachen packte um zu verschwinden.
    „Was haben wir denn hier? Eine Geschichtsmade. Krasto hast du schon mal eine Geschichtsmade ausgedrückt? Welche Farbe hat ihr Blut?“ Fragte der Anhänger der Blutssöhne der gerade dem Händler kräftig ins Gesicht getreten hatte. „Nein, dieses Vergnügen blieb mir leider bisher verwehrt, aber vielleicht sollte ich die Made mit meinem neuen Schwert mal etwas öffnen. Nur ein Stück, von seinem kleinen Schwanz bis zum Hals, das sollte genügen.“
    Der Jorgendder schaute hinter sich, eingeschüchtert sagte er. „Mein Herr das müssen sie nicht, ich versichere wir haben die selbe Farbe des Blutes wie ihr.“
    „Krasto du solltest dich selbst davon überzeugen.“ „Ja genau, schneide diese Made auf“, hörte man nur von hinten. „Bitte mein Herr ich bin Meister Tuleil, ein Anhänger der Gamos Historia ich möchte keinen ärger machen.“ „Du möchtest also keinen ärger machen Meister Tuleil von den Geschichtsmaden? Das ist schade ich möchte nämlich ärger haben. Jitus nimm ihm sein Beutel ab.“ Jitus, so der Name des Mannes, der dem Händler ins Gesicht trat, tat wie ihm befohlen und Tuleil ließ ihn gewähren. Er wusste das er keine Chance hatte. Keiner der Leute auf dem Markt tat etwas, es war zu gefährlich keiner wollte hineingezogen werden, nicht einmal die Stadtwachen taten etwas.
    „Nehmt alles, aber lasst mich bitte gehen.“ Krasto schlug ihn in seinen Magen, Tuleil fiel auf den Rücken und krümmte sich vor Schmerz. „Schlitz ihm seinen wanzt auf“ Hörte man wieder von einem aus der Gruppe. Der Blutshund stellte seinen Fuß auf Tuleils Bauch und drückte fest zu. „Na kleine Geschichtsmade ich glaube jetzt werden wir gleich wissen welche Farbe dein Blut hat.“ Er zog sein neu erworbenes Schwert, als ein Mann schreiend auf die Gruppe zu kam. „Krasto, mein Blutshund.“ Völlig außer Atem sagte er „Wir haben die Schlampe gefunden. Sie soll in einem Gasthaus nicht weit von hier sein.“
    „Dann sollten wir weiterziehen. Schade, da hat die kleine Geschichtsmade glück gehabt.“ Krasto schnitt Tuleil im Gesicht. Rotes Blut floss heraus. „Rotes Blut, zumindest haben wir diese Frage geklärt. Er trat Tuleil nochmal kräftig in den Magen bevor er und seine Gruppe von ihm ließen und in Richtung einer Seitengasse gingen.


    Krasto und die Blutsöhne nach Gasthaus "Zum Fuchsbau"

    Ein fein gekleideter Jorgendder mit einem verzierten braunen Umhänge beutel, betritt den Marktplatz von Kegra. Schnellen Schrittes geht er auf das Schwarze Brett zu. Jetzt erstmal Platz finden hier. „Ah das braucht doch keiner.“ Der Jorgendder reißt ein Pergament ab auf dem eine Warnung steht über umherstreifende Wüstenfüchse die Karawanen angreifen. „Jetzt habe ich Platz.“ Die zwei Inkimaris die auch gerade am schwarzen Brett stehen beäugen den Jorgendder mit großen Augen. Der Jorgendder bemerkt dies. „Es geht hier um das Wohl der Welt“ versucht er sich zu entschuldigen.
    Aus seiner Umhänge Beutel holt er eine Rolle Pergament heraus. Zusätzlich nimmt er ein verschlossenes Glas heraus mit einer grünen zähflüssigen Substanz und einem Pinsel. „Seht ihr das? Das ist ein neues Klebegemisch, haben wir erst gestern neu entwickelt.“ Er löst den pfropfen des Glases und tunkt den Pinsel vorsichtig hinein. „Nur ganz wenig reicht.“ Er schmiert das Pergament sorgfältig mit der Substanz ein. „Und jetzt, schön fest drücken.“ Langsam und mit Druck pappt er das Pergament an das schwarze Brett. „Hah, super! Nur ganz wenig von der Tinktur und es hält bestens zusammen. Ein Wunder, oder?“ Die Inkirmaris schauen sich verwundert um und fragen sich mit wem der Jorgendder spricht, bevor die beiden das Pergament nun aus Neugier lesen.


    Auszug aus "Der bunte Süden", Seite 85, ab Zeile 7, von Galdas Loghs

    Zitat


    Blaupinsel
    Der Blaupinsel ist ein circa zwanzig Zentimeter großer Vogel aus dem Süden von Faldoria. Er lebt hauptsächlich in der Region um Lasendra. Seinen Namen hat er von seinem Gefieder, welches blau schimmert und am Kopf wie am Schwanz sehr auffällig ist. Die Federn am Hals sind aufgeplustert so dass es aussieht als hätte der Blaupinsel einen Kragen. Die Schwanzfedern wiederum sind mit bis zu fünfzehn Zentimetern sehr lang. Aus diesen langen Federn werden Schreibfedern hergestellt, auch sollen sie Pfeilen ein sehr gerades Flugverhalten ermöglichen. Das aus allen Federn gewonnene Blau ist sehr wertvoll und wird zum Färben spezieller Kleidungsstücke benutzt. Mit der zeit ist dieser Vogel seltener geworden, sodass diese blaue Farbe nur noch Adligen vorbehalten ist.
    Interessant ist, in einigen Gegenden wird das Wort Blaupinsel zur Verspottung von Südländern oder für Adelige die sehr arrogant wirken genutzt.

    Sethrya stützte sich mit ihrem Ellenbogen auf dem Tresen ab, während ihr Kopf in ihrer Hand lag. Wie langweilig es doch heute ist, so wenig los für diese Uhrzeit. Ein lautstarkes gähnen war von ihr zu hören, eine Träne formte sich in ihrem Augenwinkel. Sie bemerkte die Frau in der dunklen Ecke die allein Saß.
    Schnellen Schrittes bewegte sie sich zu ihr, wenn Krak eines hasste in seinem Gasthaus, dann war es, wenn Gäste zu lange warten mussten. Kurz vor dem Tisch stieß sie mit ihrem Fuß gegen einen wiederstand und kam ins Stolpern. Sie konnte sich gerade noch am Tisch aufstützen bevor sie komplett zu Boden fiel. Sie richtete sich wieder auf, zog ihr Kleid zurecht und lächelte die Frau an. „Was kann ich euch bringen? Ein Becher feinsten Lansendranischen Rotwein? Oder doch ein Honigbier?“ Man sah der jungen zierlichen Frau an das sie sich ein Lachen verkniff. „Ihr seid wohl noch nicht lange als Schankmädchen unterwegs was? Ich nehme einen Becher von diesem Rotwein.“ Sethryas Miene verzog sich sichtlich zu einer wütenden Mimik. Blöde hochgeborene Schnepfe. Sie lächelte wieder freundlich. „Wie ihr wünscht, ich bringe es euch gleich“ und pisse vorher rein.
    Mit einem breiten Lächeln ging sie zurück zum Tresen und blickte auf Imanal der gerade wieder in die Gaststube kam. Diese Südländer sind ein komisches Völkchen und diese Zeichnungen… irgendwie aber schon anziehend. Sie beginnt vor sich her zu träumen.

    Mit ihren tiefgrünschimmernden Augen beobachtete sie jeden Schritt der Gäste im Gasthaus. Der Mann in der dunkelblauen Kutte machte ihr einen Moment lang sorgen, als er herein trat, denn nicht nur einmal hatte sie mit diesen Kutten Trägern zu tun. Ihre Hand war schon an einem ihrer speziellen Dolche, welchen sie an ihrer zierlichen Hüfte versteckte. Bitte keiner von denen, bitte nicht, das würde alles zu Nichte machen. Kurzer Blick zu Krak. Hat er ihn nicht bemerkt oder ist es doch keiner von ihnen. Sie wusste die Magie die sie wirken konnten, kann unbeschreibliche Qualen hervorrufen, doch es schien als wäre es keiner vom Shesing-Kult.
    Als dieser wieder ging beobachtete sie insbesondere den Südländer, sie hatte gehört das es einen Südländischen Schmuggler gab der im Fuchsbau regelmäßig ein und aus ging, ob das dieser ist. Vielleicht sollte ich mir den mal genauer anschauen, Schmuggler Kontakte kann man nie genug haben.


    Ihr Blick hielt aber auch immer wieder auf Krak inne, welcher sie komplett ignorierte. Das wollte er ihr zumindest weiß machen, doch sie kannte ihn gut. Sie wusste das sie ihn sehr nervös machen würde, allein nur ihre Anwesenheit ließ seine Hände zu schwitzen beginnen. Ach Krak mein lieber du warst so lange weg von all den Geschehnissen dieser Welt, du musst zurück es geht nicht anders. Du musst!


    Sie schaute zu Sethrya und machte sich bemerkbar, das Sethrya zu ihr kommen solle.

    Sethrya, die Dunelye unter Kraks Schankmädchen, kam aus dem Gästezimmerbereich und schaute sich zunächst im Schankraum um, während sie ihr Gewand zurechtrückte. Welches zuvor weit unten saß, sodass man zu viel von ihrem Busen sah. Sie fühlte sich beobachtet und schwor das die Blicke der männlichen Gäste und insbesondere von Krak auf ihr festsaßen während sie ihr Gewand zurechtrückte. Lüsterne Männer, euch müsste man allen die Weichteile Abschneiden bei solchen Blicken. Nachdem wieder alles an seinem Platz war huschte sie schnell in Richtung Küche.


    Nur wenige Augenblicke später stapfte eine in dunkelblauer Kutte und Kapuze, komplett verhüllte, hoch gewachsene Person in den Fuchsbau. Ohne sich groß zu Orientieren bewegte er sich direkt auf Krak zu, es schien als kenne er diesen Ort sehr gut. Krak wusste sicher wer das war, doch er saß da und zuckte nicht zusammen. Nicht mal als die verhüllte Person ihm ein versiegeltes Pergament auf den Tisch warf und Krak für wenige Augenblicke anstarrte. Ohne ein Wort ging die Person wieder, so wie sie gekommen war. Sethrya war verwundert, in all den Jahren die sie für Krak arbeitete, gab es eine solch ein Schauspiel bisher nicht.


    Sethrya beobachtete die Person die ganze Zeit und bemerkte als sie Krak das Pergament auf den Tisch warf, die Frau in der Ecke. Dieses Gesicht kenne ich doch, aber woher.

    Zur Info, die Person mit den aschgrauen haaren ist bewusst noch nicht in den Nebencharakteren beschrieben, aber Leute die meine Texte etc. kennen könnten vermuten wer es ist. Wenn ihr hinweise habt und während des Rollenspiels auf sie eingeht und ihre Identität wird klarer werde ich sie hinzufügen zu den Nebencharakteren.

    Die Tür des Fuchsbaus öffnete sich, eine kleine zierliche Frau trat herein und schaute sich in der für diese Tageszeit sehr leere Gasthaus um. Ihr aschgraues Haar war zunächst nicht zu sehen, da sie erst die Kapuze ihres Umhangs nach hinten schob, als die Tür geschlossen war. Dann sah man das ihr schulterlanges Haar hinten kunstvoll geflochten war. Das Ebenholzfarbende Gewand war zwar einfach geschnitten, das besondere war der Gurt mit einer silberglänzenden Schnalle, aber das Gewand betonte die anmutige Figur der Frau sehr. Ihr gesamtes Auftreten war wie der einer Adligen, leichtfüßig als würde sie über dem Boden schweben und über allem stehen. Adlige Frauen verlaufen sich aber selten in den Fuchsbau.


    Mit einem beschwingten Gang schritt sie in Richtung der Mitte des Schankraumes. Sie musterte gewohnheitsmäßig alles was um sie herum war. Alira die gerade bei Krak am Tisch stand und ihm etwas auf den Tisch stellte, der tote Dunelye bei dem ein Südländer leise Pfeifend das Blut aufwischte. Sie fragte sich gar nicht was passiert sei. Es war ihr egal, sie hatte ihre eigenen Dinge hier zu klären. Und natürlich Krak, in dessen Richtung sie ging. Er würdigte sie keines Blickes und sie schritt dann plötzlich, kurz bevor sie an seinem Tisch war, zum Tisch der ganz hinten in der Ecke war. Hier war es gewöhnlich dunkler als im restlichen Schankraum.

    Hallo ihr, wie kann ich euch helfen? Sucht ihr einen bestimmten Eintrag zur Geschichte der Könige oder gar zu den Kriegen die auf Faldoria herrschten? Hier könnten sie ihre Anfrage zu Geschichtlichen Themen stellen und wir finden die passenden Pergamente und stellen sie ihnen zur Verfügung.

    Shan betrat einfach das Gasthaus mit den Worten "Ist da jemand, werter Herr sind sie da?" Wieso ist hier niemand? Ist Krak noch nicht zurück? Wo ist Fräulein Leona? Er schlurfte zum Tresen.
    Denn am vorherigen Tag hatte ihn ein Soldat von seinem Schlafplatz im Eingang eines Badehauses vertreiben wollen und trat ihm auf den rechten Knöchel. Seitdem schmerzt ihn dieser, aber Shan konnte sich nicht ausruhen oder gar zu einem Heiler gehen. Als Straßenkind, die auch Amiso genannt werden, stand er jeden Tag am Abgrund. Es ging jeden Tag um sein Leben.
    Ich sollte einfach das Tageblatt auf den Tresen legen, aber die Informationen. Angestrengt dachte er nach wie er die andere wichtige Botschaft überbringen sollte, er konnte nicht schreiben und nur wenig Lesen, so konnte er auch die Botschaft nicht aufschreiben.
    „Junge was machst du hier, verschwinde, ich bin sicher das Gesindel wie du hier nicht sein sollte“ Shan schaute den großen, wiederlich wirkenden Dunelye an, der ihn versuchte zu verscheuchen. „Mein Herr ich habe dem Besitzer nur das Tageblatt gebracht und habe noch eine Botschaft für ihn. Meister Krak kennt mich.“ Der Dunelye kam näher, legte seine Hand auf seinen Dolch, den er an der Seite trug und flüsterte mit verärgerter Stimme “Wenn du nicht gleich verschwindest, schlitze ich dir deinen Bauch auf.“

    Diese Nebencharakterliste wird mit der Zeit erweitert, sie wird kleine Nebenrollen beinhalten die meist vom Spielleiter mit Leben gefüllt werden. Ihr dürft diese natürlich ins Spiel oberflächlich mit einbinden und in Absprache mit dem Spielleiter auch erweitert nutzen, einfach ansprechen. Auch wenn ihr Ideen habt zu interessanten Nebenfiguren.

    Shan
    Shan ist ein Amiso (=verlorenes Kind, Straßenkind), wahrscheinlich ist er um die 10 Jahre alt. Er lebt schon fast sein ganzes Leben auf der Straße und schlägt sich durch. Dabei helfen ihn diverse Aufträge die er regelmäßig für andere erledigt. Unter Anderem verteilt er das örtliche Tagesblatt und erledigt Botengänge. Meist ist er im Handelsviertel anzutreffen.
    Mit 1,23 metern ist er unterdurchschnittlich groß und er wirkt sehr dürr. Dies ist die Auswirkung des Lebens auf der Straße. Er trägt ein leichtes Leinenhemd, dass schon teilweise zerissen ist.

    Für das Rollenspiel benötigt man Charaktere, Charaktere mit denen man sich im Vorfeld beschäftigt hat und im Besten falle genau weiß wie dieser erstellte Charakter handelt. Aus diesem Grund möchten wir das ihr bevor ihr am Rollenspiel teilnehmt einen Steckbrief ausfüllt. Für die Form haben wir nur kleine Angaben und die sehen wie folgt aus.

    Code
    1. [quote][b]Name[/b]:
    2. [b]Volk[/b]:
    3. [b]Geschlecht[/b]:
    4. [b]Alter[/b]:
    5. [b]Erscheinung[/b]:
    6. [b]Vorgeschichte[/b]:
    7. [b]Zusätze[/b]: (Beispiele Bewaffnung, Zauberkräfte, etc.…)
    8. [/quote]
    9. (Werte des Chars:)


    Dieser kurze Charakterbogen ist die Basis die ihr erschaffen müsst für euren Charakter. Um euren Charakter aber gut auszuarbeiten gehört mehr dazu, als nur ein paar Daten anzugeben. All diese Informationen sollen euch nicht entmutigen oder so, nein sie dienen dazu das ihr den meisten Spaß im RP (Rollenspiel) erleben könnt. Um eurem Charakter also wirklich LEBEN einzuhauchen, bedarf es einige Minuten der Beschäftigung und dafür möchte ich ein paar Fragen notieren die ihr euch bei der Erstellung helfen können.


    Likes und dislikes

    • Was macht euren Charakter glücklich? Was macht ihn traurig?
    • Hat euer Charakter Lieblingsfarben, Essen, Tiere etc., oder hat er gar abneigungen gegen so etwas?
    • Welchen Leidenschaften oder "Hobbies" hat euer Charakter? Oder hasst er es zum Beispiel zu Kochen oder das morgendliche Anziehen?
    • Was findet euer Charakter an andern Attraktiv oder liebenswert, welche Verhaltensweisen nerven ihn?
    • Glaubt euer Charakter an Götter?


    Motive und Ziele

    • Was würde dein Charakter am liebsten morgen machen? Wo möchte er in 10 Jahre sein?
    • Dient dein Charakter einem höheren Ziel? Warum tut er dies?
    • Was möchte euer Charakter lernen?
    • Was denkt euer Charakter über das Leben an sich?


    Mängel

    • Hat euer Charakter bestimmte schlechte Angewohnheiten?
    • Welche gesundheitlichen Einschränkungen hat euer Charakter vielleicht?
    • Hat euer Charakter dunkle Geheimnisse oder Dinge für die er sich schämt?
    • Welche physischen und emotionalen Narben hat euer Charakter?
    • Was finden andere an eueren Charakter vielleicht irritierend?


    Soziales Umfeld

    • Fällt es eurem Charakter leicht neue Leute kennenzulernen? Extrovertiert/introvertiert?
    • Ist er eher ein Einzelgänger oder kann er gar nicht ohne andere?
    • Hat euer Charakter Familie? Freunde? Verwandte? Wie steht er zu ihnen?
    • Welchen Fraktionen gehört er an? Oder gibt es Leute die er regelmäßig trifft?


    Wenn ihr weitere Fragen habt die euch geholfen haben, schreibt sie uns, wir fügen sie hinzu.
    Solltet ihr euch unsicher sein, schreibt uns an oder postet erstmal euren Entwurf und fragt nach Meinungen.


    Eine Sache die ich wichtig und interessant finde ist, dass ihr nicht unbedingt alle Sachen auch in den Steckbrief von vorneherein reinschreiben müsst. Manchmal ist es interessant, wenn andere Verhaltensweisen oder so erst Aufdecken. Aber wenn sie im Rollenspiel aufgedeckt werden, wäre es ganz schön, wenn ihr den Steckbrief dahingehend ergänzt. Auch wenn euch neues einfällt, versucht den Steckbrief immer zu erweitern und zu ergänzen mit Informationen eures Charakters.

    Das Gasthaus "Zum Fuchsbau" liegt direkt im Handelsviertel von Kegra. Es schließt an einem der Marktplätze an und ist ein gut Besuchtes Gasthaus. Der Gastwirt ist Krak Josten, einst Soldat und Ordensbruder im Kloster Steilenbach. Neben Krak dem Gasthausbesitzer, sind dort noch die Schankmädchen Alira, Sethrya, Henna und Leona die gute Freundin von Krak anzutreffen. Im Gasthaus gibt es neben dem Schankbereich auch ein paar Zimmer die von Gästen gemietet werden können.



    Karte: Grundriss