Beiträge von Jakob/Valaron

    An der Tür klopfte er sich den Dreck von den Kleidern und bemerkte einen Blutfleck auf dem blauen Tuch.
    Hab ich mich doch vollgesaut, so ne Scheiße…
    Mit dem Daumen und etwas Speichel versuchte er den Fleck zu entfernen, was ihm nicht so recht gelingen wollte, und blickte sich in der Gaststube um.
    Mittlerweile sind ja doch schon einige Leute zusammen gekommen, obwohl es noch nicht mal dämmert. Wunderbar, dann wird es wohl voll!


    Mit einem verschmitzten Lächeln betrachtete er die Gäste genauer… Ein älterer Herr, wohl ein Jorgendder, in der hintersten Ecke des Raumes, der über einen Brief vertieft dasaß und für seine Vorstellungen etwas zu alt zu sein schien, einige Tische weiter Krak, der ebenfalls nicht in Frage kam, zumal er gerade ein eher abwesenden Blick hatte… ob es ihm gut ging?
    Und dann eine junge Frau die immer wieder verstohlen Krak beobachtete. Ihre hagere Statur und der wachsame Blick ließen ihn neugierig werden…
    ob sie wohl in Frage kommt? Sie wirkt auf jeden Fall nicht wie eine brave Bürgerin auf der Suche nach einem Gespielen, etwas anderes führt sie hierher…
    er kratzt sich am Kinn und sein Blick wandert über ihre Kleidung…
    sehr zweckmäßig und ganz unbewaffnet scheint sie auch nicht zu sein, ich sollte es mal bei ihr versuchen…


    Er blickte sich noch einmal um und schlenderte dann langsam zu ihrem Tisch.

    Mit einer kräftigen Drehung des Handgelenks wrang Imanal den blutigen Lappen über dem Eimer aus, dann schnappte er sich den Toten und warf ihn sich über die Schulter, griff nach dem Eimer und trat nach draußen.


    Hier ist ja doch schon einiges los für diese Uhrzeit, dachte er, als er auf dem Weg nach draußen auf der Türschwelle einer Gestalt in Kapuze begegnete, die es recht eilig zu haben schien.
    Nicht mal ein „Guten Tag“, wo kommen wir denn da hin!, ein Grinsen zog sich über sein Gesicht, naja, was soll’s.


    In einem Schwung warf er den Toten auf den Karren und legte einige Säcke und Laken über ihn, dass er nicht mehr zu sehen war.
    Bis heute Abend sollte das reichen, sobald es dunkel ist kann ich ihn wegbringen.

    Auf den Weg zurück zur Tür leerte er den Eimer in die Pferdetränke und stapfte zurück zur Tür. Wieder kam ihm die Gestalt in Kapuze entgegen und wieder kein Wort, nur ein Stoß mit der Schulter.
    Wütend drehte sich Imanal um und griff nach dem Dolch, doch da war der Fremde schon hinter der nächsten Ecke verschwunden.


    „So ein Mistkerl!“, fluchte er nicht gerade leise und betrat wieder die Gaststube.

    Er betrat den Lagerraum im hinteren Teil des Gasthauses und blickte sich in der Dunkelheit um, dann nahm er sich eine der herumstehenden Kerzen und entzündete sie.
    Im flackernden Schein des Kerzenlichts suchte er in dem zugestellten Raum nach etwas um das Blut wegzuwischen.
    “Hier muss es doch irgendwo einen Eimer geben…”, murmelte er und versuchte im matten Licht etwas zu erkennen.


    Zwischen den Kisten und Regalen fand er was er suchte und machte sich auf den Weg in der Küche um etwas Wasser aus einem der Fässer zu holen.
    Wie werde ich jetzt diese verdammte Leiche los? Immerhin kann ich sie ja nicht einfach auf die Straße legen… Und wenn ich sie… nein, das kann ich Krak nicht antun. Ein Grinsen huschte über sein Gesicht.


    Ich sollte sie wohl am besten auf einen Karren packen und irgendwo versenken, wenn es geht im Hafen, der ist weit genug weg.
    In der Küche füllt er einen Eimer Wasser, schnappte sich einen Lappen und kehrte damit in den Schankraum zurück.
    So werde ich es machen… Ich muss nur hoffen, dass ich an den Wachen vorbeikomme, sonst wird es schwierig zu erklären wo die Leiche herkommt.
    Leise pfeifend machte er sich daran das Blut aufzuwischen.

    Lässig lehnte er sich an den Thresen und spielte mit dem Messer in seiner Hand.
    Geht doch. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, als er den Wirt erblickte, der verschlafen auf ihn zu stapfte.
    „Na? Ausgeschlafen?“, fragte er grinsend und die anderen Fragen ignorierend, „Ich habe hier einen Brief für dich…”


    Plötzlich schlug die Tür des Gasthauses mit einem Krachen auf und er glitt ungeschickt mit dem Daumen an der gerade erst gesäuberten Klinge ab.
    “Autsch!”, fluchte Imanal leise und ein einzelner Blutstropfen glänzte rot auf seinem Daumen.


    Mit gerunzelter Stirn wandte er sich zur Tür und erblickte ein mageres Mädchen mit langen, feuerrot leuchtenden Locken, welches in diesem Moment den Schankraum betrat und sofort losschimpfte als sie den Toten erblickte. Besänftigend hob er die Hände. “Keine Sorge, darum kümmere ich mich…”
    Mit einem Seufzen leckte er sich das Blut vom Finger und maß sie mit einem interessierten Blick, bevor er den Dolch weg steckte und sich an Krak wandte.


    “Deine Gäste werden immer unverschämter.”, stellte er lächelnd fest und zeigte auf den Dunelye, “Dieser hier wollte dem Botenjungen an die Kehle…also musste ich etwas unternehmen.”


    Mit einem Schulterzucken zeigte er auf die Kehle des Toten, “Tut mir leid wegen der Sauerei. Ich hole eben einen Eimer.”
    Den Brief mit dem nun gebrochenen Siegel auf dem Tisch liegen lassend, ging er in die Richtung aus der Krak gekommen war und verschwand durch eine Tür im hinteren Teil der Taverne.

    Ich hab mir jetzt überlegt, dass die beiden ein kurzes Gespräch halten und Imanal Krak dann den (geöffneten) Brief in die Hand drückt...


    Wie machen wir das mit dem Gespräch und was würde Imanal lesen wenn er den Brief öffnen würde? :P

    Imanal von den Straßen Kegras


    Er stieß die Tür schwungvoll auf und betrat den selbst am Mittag düsteren Raum. Durch einige kleine, nicht wirklich saubere, Fenster in den Wänden drang das Licht der Mittagssonne und erhellte den Raum etwa bis zu Hälfte, genug um den Dunelye zu erkennen, der, seine Hand auf seinen Dolch gelegt, vor einem kleinen Jungen stand, der ihn verängstigt anblickte.
    “Malzeit!”, grüßte Imanal, unbeeindruckt von der Situation und trat einige Schritte auf die beiden zu. “Habt ihr den Wirt gesehen?”, fragte er ruhig und kratzte sich am Kopf, “er sollte doch schon zurück sein.”
    “Verpiss dich Menschlein!”, spieh der Dunelye ihm entgegen und zog seinen Dolch. “Wenn ihr beide nicht sofort aus meinem Weg verschwindet schlitze ich euch auf!”
    Angsterfüllt machte der Junge einen Schritt zurück, dabei stieß er unglücklich an einen Stuhl, geriet ins Taumeln und stürzte zu Boden. “Bb..bitte..t..t..tut mir nichts!”, stammelte er und kroch noch weiter von dem Dunelye weg.
    Genervt machte Imanal noch einen Schritt auf den Elfen zu und legte ebenfalls seine Hand auf seinen Dolch.
    “Mein Freund ihr müsst auf den Kopf gefallen sein, niemand möchte, dass ihr ihn aufschlitzt”, sagte er spöttisch und blickte den Elfen scharf an.
    Dieser lief hochrot an und stürzte sich mit einem wütenden Schnauben auf den Jungen.
    “Dann soll dieser Nichtsnutz eben sterben, tot seid ihr Menschen eh erträglicher!”, rief er und stieß mit dem Dolch nach den am Boden liegenden Jungen.
    Mit einem Schritt war Imanal bei ihm, packte seinen Arm und wand ihm das Messer aus der Hand. “An deiner Stelle würde ich jetzt gehen...”, sagte er ruhig und legte ihm seinen Dolch an die Kehle, “...oder dem ‘Menschlein’ rutscht die Hand aus!”
    Ein Fahne billigen Weines schlug Imanal entgegen als der Elf redete, “Pah! Du Mistkerl!”, er spuckte aus, “Du solltest einem Dunelye Respekt erweisen!”, blaffte er und versuchte mit der anderen Hand nach Imanal zu schlagen.
    Mit einer leichten Drehung des Handgelenks ließ er den Elfen vor Schmerz aufkeuchen und ihn den Schlag vergessen. Dann ließ er das Messer blitzen und der Elf sackte schlapp zu Boden. Der macht so schnell keinen Ärger mehr, dachte sich Imanal und reichte dem Jungen seine Hand. “Steh auf, du solltest jetzt gehen.”, forderte er ihn auf.
    Mit zitternder Hand drückte ihm der Junge einen Brief in die Hand, “f..für K..Krak!”, nuschelte er und machte sich eilig aus dem Staub.
    Kopfschüttelnd wischte Imanal die Klinge des Dolches am Gewand des Dunelye ab, blickte sich dann um und rief: “Krak! Hey! Einer deiner Gäste hatte einen Unfall!”

    Scheiße!, war sein erster Gedanke als die Wachen die kleine Gruppe entdeckten, die in der Dunkelheit der Nacht eilig Waren von einem kleinen Schiff in ein, nur von einer einzigen Fackel erleuchtetes, Lagerhaus brachten.
    Wieso sind sie heute Abend so schnell?, leise fluchend machte er einen Schritt aus dem Schein der Fackel heraus, Habe ich dem alten Hauptmann nicht genug Gold gezahlt?
    Die ersten Wachen erreichten den Kai und gingen mit gezogenen Waffen auf die Schmuggler zu. „Lasst keinen von ihnen laufen!“, rief eine Stimme und die Wachen stürzten los.
    Sofort ließ er die Kiste fallen, die er bis gerade getragen hatte, und machte sich im Schutz der Dunkelheit aus dem Staub.
    Bloß weg hier! Wenn sie mich nochmal erwischen schneiden sie mir eine Hand ab, das kann ich garnicht gebrauchen.
    Während die Wachen sich um die kümmerten, die nicht schnell genug weggekommen waren, nutzte er die Zeit um in die Schatten der nächtlichen Gasse unter zu tauchen.
    Warum gerade Heute? Dies wäre ein riesen Geschäft geworden, irgendwer muss ihnen etwas gesteckt haben!
    Etwas außer Atem verlangsamte er seinen Schritt und horchte auf das Geräusch von Schritten, doch bis auf seine eigenen vernahm er nur das Rauschen der Wellen, die an die Kaimauern brandeten.
    “Gerade noch davongekommen”, murmelte er vor sich hin und tastete nach dem Geldbeutel, den er als Anzahlung bekommen hatte.
    Zumindest die Hälfte des Geldes habe ich schon.
    Eilig machte er sich auf den Weg ins Innere der Stadt, dorthin wo nicht jeder, der um diese Uhrzeit noch herumlief, kontrolliert werden würde.


    Als der Mond sich langsam dem Meer näherte, durchschritt er das Tor in den inneren Ring. Die Wachen dort beachteten ihn kaum, nachdem er ihnen eine Münze in die Hand gedrückt hatte. “Für ein Bier”, hatte er nur gesagt und war einfach weitergegangen.
    Hier, im reicheren Teil der Stadt wohnten die Handwerker, Künstler und Krieger, auch viele der kleineren Familien hatten hier ihre Anwesen hinter der ersten Stadtmauer.
    Aus diesem Grund wurde hier auch nicht jeder kontrolliert, denn wer Ärger machte, der lebte meist sowieso nicht lange.


    Sein erstes Ziel war ein kleiner Schrein vor dem Tempel im Handwerkerviertel. Auf dem Weg dorthin zählte er noch einmal die Münzen in dem Beutel und nahm sich die Hälfte heraus, den Rest verschloss er sorgfältig wieder.
    Beim Schrein angekommen blickte er sich verstohlen in alle Richtungen um. Niemand zu sehen…, mit einer schnellen Bewegung seines Arms schleuderte er den Geldbeutel in die Luft und er landete mit einem leisen, metallenen Klirren auf dem Dach, des dem kleinen Schrein gegenüberliegenden Hauses. Noch einmal vergewisserte er sich ob auch niemand zugesehen hatte, dann lief er weiter.
    Erstmal sollte ich mein Geld in einige neue Söldner investieren..., überlegte er sich, als er durch die stillen Straßen schritt, ...und wo findet man bessere Söldner als in den Schenken des ersten Rings.
    Wieder etwas besserer Laune machte er sich leise pfeifend auf den Weg in seine Lieblingstaverne den “Fuchsbau”.


    Imanal zum Fuchsbau

    Nicht weit vom Hafen der Stadt liegt der Schwarzmarkt Kegras. Zwischen den Lagerhäusern des Hafens und den Mauern der Stadt schützen bunte Tücher die Händler vor der Sonne. An diesem Treffpunkt für Schmuggler, Diebe und Geldwäscher wurden schon lange keine Stadtwachen mehr gesehen. Diese machen einen großen Bogen um dieses Viertel, denn jene, die versucht hatten dort für Recht und Ordnung zu sorgen, wurden bald darauf nie mehr gesehen.
    Hier gibt es alles zu kaufen, von simplem Diebesgut bis hin zu exotischen Tieren und magischen Gegenständen. Wer also etwas bestimmtes sucht sollte zuerst hier nachsehen.

    Name: Imanal ven Larsi, Sohn von Liusar ven Larsi


    Alter: 28


    Rasse: Südländer, auf Faldoria geboren, doch seine Familie flüchtete vor Agnatus vom zweiten Kontinent


    Erscheinung: Imanal ist ca. 1,80m groß und eher drahtig. Seine hellbraune Haut ist von blauen Zeichnungen übersäht, einem Erkennungssymbol seiner Familie.
    Außerdem trägt er seine schwarzen Haare militärisch kurz geschnitten, was, anders als sein verschmitztes Lächeln, auf seine militärische Ausbildung hinweist.
    An Kleidung trägt er eine sandfarbene Lederrüstung, welche mit geschwärzten Nieten und Kettenringen verstärkt, seine Oberkörper, Arme und Beine schützt. Darüber trägt er ein leichtes, hellblaues Tuch, welches einmal über seine Schulter und dann um seine Taille verläuft.


    Ausrüstung: An seiner linken Hüfte baumelt ein eher kurzer Stahldolch, an seiner rechten ein kleiner, aber prall mit Silber und Kupferlingen gefüllter Geldbeutel, beide sind an einem breiten Gürtel befestigt.
    Über seiner linken Schulter hängt ein schlichter Anderthalbhänder auf dessen Knauf eine aufwendig verzierte Rune eingraviert ist.


    Geschichte: Nachdem seine Familie vor Agnatus geflohen war und sich in Kegra eingelebt hatte begannen sie schnell, sich in die Intrigen und Machtspiele der Stadt einzumischen und bald schon wurde der Name ven Larsi mit Ehrfurcht ausgesprochen.
    Doch Einfluss ist wankelmütig. Schon bald nach Imanals Geburt als jüngster Sohn der Familie, begann der Abstieg des Hauses. Weit größere und mächtigere Familien herrschten nun in Kegra und bald schon war der Name ven Larsi nurnoch einer von vielen.
    Als jüngster Sohn der Familie hat Imanal es nie leicht gehabt. Seine Aussichten innerhalb der Familie waren ernüchternd und doch hat ihm das nie etwas ausgemacht. Nach der Ausbildung in seinem Elternhaus begann er sich in der Stadt Freunde und Geschäftspartner zu suchen und Beziehungen zu knüpfen. Mit der Hilfe dieser Kontakte bringt er Waren und Personen billig in die Stadt und aus ihr heraus.
    Böse Zungen würden seine Arbeit als Schmuggel beschreiben, doch er selbst nimmt dieses Wort nie in den Mund.


    Attribute:
    +annehmbarer Kämpfer und guter Bogenschütze
    +kann gut feilschen und Handeln
    +nimmt das Leben nicht zu ernst und lächelt fast immer.
    +hat Kontakte überall in der Stadt und kennt viele Schleichwege


    -ist nicht besonders stark
    -kann keinerlei Magie und versteht nichts davon
    -ist nie herumgereist und kennt den restlichen Kontinent nur aus Erzählungen
    -ist ausgesprochen geizig

    Genau richtig, für andere zu handeln ist ein Poweremote (Powerhandlung), also mehr oder weniger das Vorwegnehmen einer Reaktion, was so natürlich im „standart“ RP nicht erlaubt ist. Allerdings lässt es sich in einem Foren-RP, in dem man auch mal 500 Wörter oder mehr schreibt, nicht vermeiden auch andere Chars in seinem Beitrag handeln zu lassen, damit sie nicht nur sinnlos herumstehen.
    Ein gutes Beispiel hierfür ist eine Feier, bei der sich zwei oder mehr Chraktäre unterhalten. Um diese Situation zu vereinfachen gibt es zwei Möglichkeiten, damit man seinen Post nicht mittendrin unterbrechen muss:
    1. Der eine übernimmt für diesen Ausschnitt die Handlungen des anderen, natürlich nur mit ausführlicher, vorheriger Absprache.
    2. Beide Schreiber setzen sich zusammen, schreiben gemeinsam die Unterhaltung und einer von beiden fügt sie in seinen Post mit ein.
    Um das ganze schlussendlich abzusichern sollte man den fertigen Post einmal dem andern schicken um ihn kontrollieren zu lassen (besonders bei Punkt 1 wichtig).
    Für diese Vorbereitungen ist vor allem der Offtopic Bereich angelegt.

    Das Nächste an was er sich erinnerte, war, dass er an seinem Schlafplatz am Eingang der Höhle seines Stammes lag. Neben ihm im Staub lag die Axt seines Vaters. Als er sie berührte durchzog ihn ein wohliges Gefühl, ein Gefühl von Kraft und Mut. Es war, als wäre er neu geboren worden. Seine Kampfeslust wurde neu entfacht und er hörte seinen Vater.
    "Mein Sohn, ich verzeihe dir. Die Welt ist im Wandel. Gib den Silberäxten einen Platz in dieser neuen Welt. Stell dich deiner Zukunft. Führe den Stamm in ein neues Zeitalter."
    Rok’Zhal griff sich die Axt und brüllte wie nie zuvor. Sein Schrei lies alle Orks des Stammes aufschrecken. Mit entschlossenem Schritt trat er vor den Stammeshäuptling und forderte das Recht auf „Kashdur“, den Kampf um die Führerschaft über den gesamten Stamm. Der Stammeshäuptling versuchte ihm das Recht zu verwehren, doch der Kodex des Stammes zwang ihn dazu, die Forderung nach „Kashdur“ anzunehmen. Rok’Zhal brüllte wieder lauthals bevor er den Stammeshäuptling angriff, zwei Axthiebe und sein Gegner lag im Dreck. Gepeinigt nahm dieser seine Niederlage hin. Der neue Stammeshäuptling war nun Rok’Zhal.
    Ermutigt von Rok’Zhals gewonnener Stärke, begannen auch die anderen Stammesmitglieder aus ihrer Lethargie auszubrechen. Die Silberäxte waren wieder ein Teil von Faldoria, dies wollte Rok’Zhal der Welt auch zeigen. So begann er mit Spähtruppen zunächst ins ehemalige Siberion einzufallen. Das einstige Königreich litt stark unter den Angriffen des Nekromanten Agnatus. Der Nekromant war zwar geschlagen worden doch die Ländereien strahlten eine andere Wahrheit aus. Die Silberäxte entschlossen sich die Überreste des Krieges zu beseitigen und dann dieses Land, welches Territorium des Turell Königreiches war, für sich zu beanspruchen.
    Ob diese die Präsenz der Silberäxte in ihrem Land tolerieren werden, trotz der Probleme dort? Dies bleibt abzuwarten.


    alles korriegiert was ich gefunden habe ;)

    Im Folgenden findet ihr das Konzept zur Wüstenstadt Kegra, die ich im Zuge der Ausarbeitung von Agnatus erstellt habe. Dieses Projekt ist zwar noch in weiter Ferne, doch fürs Erste ist dies das Konzept der Stadt, die auch im späteren Spielverlauf noch eine wichtige Rolle spielen wird...


    Stand: Beginn der Spielphase
    Kegra


    Das heutige Kegra liegt in der Wüste im Südwesten Faldorias (-1730,87,2080). Kegra ist eine Hafenstadt, die von Flüchtlingen gegründet wurde, die vor den Kriegen auf Faldorias Nachbarkontinent und vor den Anhängern Agnatus´ flohen (532 - 2. Zeitalter). Sie landeten dort am Rande der Wüste, in einem Teil der Welt, den seit Jahrhunderten kaum jemand betreten hatte. Sie brachten zwar ihre Kulturen mit, doch waren sie viele verschiedene Klans, jeder mit einer anderen, die alle zusammen eine neue Heimat suchten. Als sie begannen erste Gebäude zu errichten stießen sie immer wieder auf vom Sand verwehte Ruinen, die schon seit Jahrhunderten dort stehen mussten. Bald bemerkten sie, dass diese Ruinen die Ausmaße einer riesigen Stadt hatten und so nannten sie ihre neue Stadt Kegra, “Der unter dem Sand vergrabene Ort”, oder “Stadt des Sandes”. Schon bald stießen sie auf andere Kulturen wie die Turell oder Zwerge, die schon länger in Faldoria lebten und fingen an regen Handel mit ihnen zu treiben. Schnell wuchs die kleine Ansiedlung von Flüchtlingen zu einer großen Stadt, welche ihren Reichtum hauptsächlich aus dem Handel bezog. Schnell wurde Kegra zu einem Schmelztiegel der Kulturen, da sie als eine der wenigen unabhängigen Städte für alle Völker Faldorias die Möglichkeit bot mit anderen in Kontakt zu treten und zusammen zu leben ohne die Missgunst der anderen in den Hauptstädten der Völker auf sich zu ziehen. Durch die politische Unabhängigkeit der Stadt wurden aber auch viele Ausgestoßene und Kriminelle in die Stadt gelockt, die nun dort leben und ihr Unwesen treiben.
    Regiert wird Kegra zur Zeit von der Kir-Inar, einer starken Frau aus dem Volk der Inkirmari. Sie wird durch einen aus jedem in Kegra ansässigen Volk unterstützt. Sie bilden einen Stadtrat, der aber fast keine Macht besitzt. Die eigentliche Macht geht von den großen Häusern und Familien aus, die zusammen einen Kriegsrat bilden, dessen Oberhaupt alle 3 Jahre gewechselt wird und bei dem die eigentliche Macht liegt.
    Heute wird die Stadt von einigen reichen Klans und Familien regiert, die die Herrschaft über die Stadt mit militärischer Gewalt und Bestechung fest in der Hand haben.
    Die geographische Lage der Stadt und ihre größe erlauben es Kegra sich vor feindlichen Heeren zu verteidigen, doch sind die Soldaten der Stadt, die aus den verschiedensten Klans stammen, nicht in einem Heer organisiert, sodass ihre effektive Mannstärke außerhalb der Stadt sehr gering ist. Es gab immer wieder Stimmen die für einen Angriff auf eins der Nachbarländer plädierten, doch konnten sich die Häuser nie untereinander einigen und ein einigermaßen starkes Heer aufstellen.





    Amanir


    Amanir war eine Stadt, die unter dem heutigen Kegra im Sand begraben ist. Sie wurde von einem Volk aus Magiebegabten errichtet. Dieses Volk war weit verbreitet in Faldoria und es herrschte reger Handel mit den Zwergen, die zur dieser Zeit noch getrennt in verschiedenen Klans in den Bergen Faldorias lebten. Der letzte Herrscher über Amanir und das Volk war Agnatus, welcher auch für den Untergang der Stadt und seines Volkes verantwortlich war.
    Wie auch Kegra nach ihr war Amanir eine lebendige und wohlhabende Stadt und die Hauptstadt des gesamten Südens. Erbaut und zerstört durch Magie stehen ihre Überreste bis heute, doch wurden sie tief im Sand vergraben und vergessen. Erst die ersten Siedler von Kegra fanden kleine Teile der damals gewaltigen Stadt wieder.