Kegra/Amanir | Die Wüstenstadt

  • Im Folgenden findet ihr das Konzept zur Wüstenstadt Kegra, die ich im Zuge der Ausarbeitung von Agnatus erstellt habe. Dieses Projekt ist zwar noch in weiter Ferne, doch fürs Erste ist dies das Konzept der Stadt, die auch im späteren Spielverlauf noch eine wichtige Rolle spielen wird...


    Stand: Beginn der Spielphase
    Kegra


    Das heutige Kegra liegt in der Wüste im Südwesten Faldorias (-1730,87,2080). Kegra ist eine Hafenstadt, die von Flüchtlingen gegründet wurde, die vor den Kriegen auf Faldorias Nachbarkontinent und vor den Anhängern Agnatus´ flohen (532 - 2. Zeitalter). Sie landeten dort am Rande der Wüste, in einem Teil der Welt, den seit Jahrhunderten kaum jemand betreten hatte. Sie brachten zwar ihre Kulturen mit, doch waren sie viele verschiedene Klans, jeder mit einer anderen, die alle zusammen eine neue Heimat suchten. Als sie begannen erste Gebäude zu errichten stießen sie immer wieder auf vom Sand verwehte Ruinen, die schon seit Jahrhunderten dort stehen mussten. Bald bemerkten sie, dass diese Ruinen die Ausmaße einer riesigen Stadt hatten und so nannten sie ihre neue Stadt Kegra, “Der unter dem Sand vergrabene Ort”, oder “Stadt des Sandes”. Schon bald stießen sie auf andere Kulturen wie die Turell oder Zwerge, die schon länger in Faldoria lebten und fingen an regen Handel mit ihnen zu treiben. Schnell wuchs die kleine Ansiedlung von Flüchtlingen zu einer großen Stadt, welche ihren Reichtum hauptsächlich aus dem Handel bezog. Schnell wurde Kegra zu einem Schmelztiegel der Kulturen, da sie als eine der wenigen unabhängigen Städte für alle Völker Faldorias die Möglichkeit bot mit anderen in Kontakt zu treten und zusammen zu leben ohne die Missgunst der anderen in den Hauptstädten der Völker auf sich zu ziehen. Durch die politische Unabhängigkeit der Stadt wurden aber auch viele Ausgestoßene und Kriminelle in die Stadt gelockt, die nun dort leben und ihr Unwesen treiben.
    Regiert wird Kegra zur Zeit von der Kir-Inar, einer starken Frau aus dem Volk der Inkirmari. Sie wird durch einen aus jedem in Kegra ansässigen Volk unterstützt. Sie bilden einen Stadtrat, der aber fast keine Macht besitzt. Die eigentliche Macht geht von den großen Häusern und Familien aus, die zusammen einen Kriegsrat bilden, dessen Oberhaupt alle 3 Jahre gewechselt wird und bei dem die eigentliche Macht liegt.
    Heute wird die Stadt von einigen reichen Klans und Familien regiert, die die Herrschaft über die Stadt mit militärischer Gewalt und Bestechung fest in der Hand haben.
    Die geographische Lage der Stadt und ihre größe erlauben es Kegra sich vor feindlichen Heeren zu verteidigen, doch sind die Soldaten der Stadt, die aus den verschiedensten Klans stammen, nicht in einem Heer organisiert, sodass ihre effektive Mannstärke außerhalb der Stadt sehr gering ist. Es gab immer wieder Stimmen die für einen Angriff auf eins der Nachbarländer plädierten, doch konnten sich die Häuser nie untereinander einigen und ein einigermaßen starkes Heer aufstellen.





    Amanir


    Amanir war eine Stadt, die unter dem heutigen Kegra im Sand begraben ist. Sie wurde von einem Volk aus Magiebegabten errichtet. Dieses Volk war weit verbreitet in Faldoria und es herrschte reger Handel mit den Zwergen, die zur dieser Zeit noch getrennt in verschiedenen Klans in den Bergen Faldorias lebten. Der letzte Herrscher über Amanir und das Volk war Agnatus, welcher auch für den Untergang der Stadt und seines Volkes verantwortlich war.
    Wie auch Kegra nach ihr war Amanir eine lebendige und wohlhabende Stadt und die Hauptstadt des gesamten Südens. Erbaut und zerstört durch Magie stehen ihre Überreste bis heute, doch wurden sie tief im Sand vergraben und vergessen. Erst die ersten Siedler von Kegra fanden kleine Teile der damals gewaltigen Stadt wieder.